Seit wann bist Du im Unternehmen und welche Position hast Du aktuell?
Ich bin seit über 19 Jahren im Unternehmen und seit 2008 als Montageleiter tätig. Insgesamt arbeite ich seit mehr als 21 Jahren in der Windenergiebranche und habe die Entwicklung von RETEEC über ROBUR Wind bis hin zu SPIE begleitet.
Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus und welche Aufgaben gehören zu Deinem Verantwortungsbereich?
Mein Arbeitsalltag ist sehr vielseitig und reicht von Onshore- bis Offshore-Einsätzen. Im Onshore-Bereich betreuen wir Installations- und Wartungsprojekte sowie Großkomponententausch und Blattreparaturen. Offshore kommen zusätzlich umfangreiche Wartungsarbeiten und komplexe Störungsbehebungen hinzu.
Je nach Projekt planen wir die Einsätze mit, koordinieren die Teams vor Ort und besprechen täglich Abläufe, Aufgabenverteilungen sowie sicherheitsrelevante Themen.
Gerade im Offshore-Bereich beginnt der Einsatz mit dem Packen der persönlichen Ausrüstung sowie der Vorbereitung von Material und Werkzeug. Anschließend geht es mit Spezialschiffen wie Crew Transfer Vessel (CTV), Katamaran oder Service Operation Vessel (SOV) hinaus zu den Windparks. Auf den SOVs leben und arbeiten die Teams während des Einsatzes direkt vor Ort und fahren von dort aus die einzelnen Anlagen an. In besonderen Fällen können Einsätze auch per Helikopter erfolgen. Typischerweise sind wir rund zwei Wochen im Einsatz und anschließend zwei Wochen zu Hause.
Was macht deine Tätigkeit besonders spannend?
Besonders spannend ist die Vielfalt der Projekte und Menschen. Ich arbeite mit Teams aus unterschiedlichen Ländern zusammen und jedes Projekt bringt neue Herausforderungen mit sich. Die Kombination aus organisatorischer Arbeit und dem direkten Arbeiten an den Anlagen vor Ort macht den Job besonders abwechslungsreich.
Was habt ihr für Benefits?
Ein großer Vorteil ist, dass wir als Teil von SPIE von den vielfältigen Benefits profitieren. Dazu gehören beispielsweise Angebote wie JobRad oder Wellpass. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen abzuschließen – ein Vorteil, der gerade in körperlich anspruchsvollen Bereichen wie der Windenergie nicht selbstverständlich und oft schwer zu bekommen ist.
Welche Herausforderungen bringt Deine Rolle mit sich?
Eine zentrale Aufgabe ist es, die unterschiedlichen Stärken und Erfahrungen im Team bestmöglich einzusetzen. Hinzu kommen wetterabhängige Einsätze, hohe Sicherheitsanforderungen sowie die Zeit, die man bei Offshore-Einsätzen von zu Hause entfernt ist.
Was macht Dein Team aus?
Teamarbeit ist bei uns entscheidend. Gerade bei längeren Einsätzen ist ein gutes Miteinander wichtig. Wir arbeiten eng zusammen, begegnen uns auf Augenhöhe und sorgen dafür, dass auch in anspruchsvollen Situationen eine positive und verlässliche Atmosphäre herrscht.
Was war Dein persönliches Highlight?
In über 21 Jahren durfte ich an vielen großen Windenergieprojekten in ganz Europa mitwirken. Besonders stolz bin ich auf die zahlreichen Offshore-Windparks. Ein einzelnes Highlight hervorzuheben ist schwierig – am meisten beeindruckt mich immer wieder, was ein gut funktionierendes Team gemeinsam erreichen kann.
Was hat sich in den letzten Jahren besonders verändert?
Vor allem die Sicherheitsstandards haben sich deutlich weiterentwickelt. Heute durchlaufen Mitarbeitende umfangreiche theoretische und praktische Schulungen, bevor sie an einer Anlage arbeiten dürfen, darunter Offshore-Sicherheits-, Rettungs- und Erste-Hilfe-Trainings sowie technische Schulungen für die jeweiligen Anlagentypen.
Auch die Windenergieanlagen selbst haben sich stark verändert. Während früher Anlagen mit etwa 1,5 Megawatt Leistung üblich waren, arbeiten wir heute an Anlagen mit bis zu 14 Megawatt.
Wie erlebst du die Unternehmenskultur – auch im Zusammenspiel der verschiedenen Gesellschaften?
Durch Formate wie Town Halls oder Kitchen Talks bleibt man über Entwicklungen im Unternehmen informiert und kann sich aktiv einbringen.