FRANKE Industrieofen Service wird Teil der ROBUR und firmiert zukünftig als FIOS

München/Freital/Düsseldorf, 20. September 2022

FRANKE Industrieofen Service – das führende Unternehmen für Ofeninspektion – hat sich dem Münchner Industrieservice-Spezialisten ROBUR angeschlossen und bietet seine Ofeninspektions- und Überwachungsdienstleistungen ab sofort unter dem neuen Branding „FIOS“ an.

„Seit mehr als 20 Jahren ist FRANKE Industrieofen Service der Partner der Wahl, wenn es um erstklassige Ofeninspektion und Monitoring-Services geht“, sagt Dr. Norbert Pfitzner, Gründer und Geschäftsführer von FRANKE Industrieofen Service. „In der Glas- und Aluminiumindustrie sind wir in Deutschland und im mitteleuropäischen Raum bereits sehr bekannt – aber gemeinsam mit ROBUR wollen wir unseren Aktionsradius erweitern und unsere Dienstleistungen noch mehr Kunden anbieten – zusammen mit den vielen ROBURPartnern und vor allem mit unseren langjährigen Freunden von EXCELSIUS“.

FIOS ist auf die Inspektion und Überwachung von Öfen bei laufendem Produktionsprozess spezialisiert. Mit dem selbst entwickelten mobilen Inspektionskamerasystem liefert FIOS bei Temperaturen bis zu 1.500ºC während des Produktionsprozesses Einblicke in den Ofen in HD-Qualität und gibt Rückmeldung über den Brennprozess. Mit diesen Informationen lassen sich bessere und fundierte Entscheidungen über notwendige Ofenwartungen treffen. Norbert Pfitzner erklärt die Änderung des Brandings: „In der Vergangenheit wurden wir von unseren internationalen Kunden bereits als FIOS bezeichnet, was uns dazu inspiriert hat, diesen Namen auch offiziell als unsere zukünftige Marke aufzugreifen. Basierend auf unserem Wissen und unserer Erfahrung werden wir unser Geschäft für unsere Kunden erweitern und gemeinsam mit ROBUR den Service entlang des gesamten Lebenszyklus‘ der Anlagen unserer Kunden umfasst“.

ROBUR sei in der FIOS durch die Zusammenarbeit mit EXCELSIUS bereits sehr bekannt. „Aber alles, was Frank und Kevin mir über die Gruppe erzählt haben, war mehr als wahr. Die Gespräche zum Beitritt in die Gruppe waren vom ersten Tag an freundlich, transparent und partnerschaftlich und ich freue mich sehr, dass wir mit der ROBUR eine Plattform für unser zukünftiges Wachstum schaffen können“, erklärt Norbert Pfitzner seine Motive.

„FIOS ist die perfekte Ergänzung zu unseren ‚Hot Work Services‘ „, erklärt Dr. Florian König, Senior Partner bei ROBUR und CEO der Business Unit Prozess der Gruppe. „FIOS und EXCELSIUS haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet, sind beide Unternehmen der ersten Wahl in der Glas- und Aluminiumindustrie und haben gemeinsam das ideale Potential, in weitere Branchen zu expandieren, um ihre Hot-Work-Expertise anzubieten“, ergänzt Dr. Florian König.

„ROBUR liefert den Industrieservice, den unsere Kunden brauchen, um die Herausforderungen von heute und morgen zu meistern. Eine Gruppe von Spezialisten wie ROBUR ist am besten darauf vorbereitet, diesen Veränderungen zu begegnen und genau den Service zu bieten, den unsere Kunden brauchen, um die anstehenden Transformationen zu meistern“, sagt Jan-Jörg Müller-Seiler, Managing Partner und CEO der ROBUR Industry Service Group. „Und mit FIOS als neuem Partner in unserer Gruppe und dem fantastischen Team, das Norbert zusammengestellt hat, sind wir noch besser gerüstet, um die Transformation für unsere Kunden zu gestalten“, fügt Jan-Jörg Müller-Seiler hinzu.

„Unsere Philosophie bei ROBUR war es schon immer, Spezialisten zusammenzubringen und sie gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden arbeiten zu lassen. Mit dem Fokus auf die digitale Transformation, der Unterstützung des ökologischen Wandels und der ROBUR-Partnerschaft können wir unseren Kunden und Partnerunternehmen die ideale Basis bieten, um in einer Gruppe von Spezialisten zusammenzuwachsen und die Herausforderungen von heute gemeinsam zu meistern. Wir freuen uns, dass Norbert gemeinsam mit seinen Kollegen in der FIOS dieses weitere Wachstum in und mit ROBUR gestalten will“, so Florian Kopp, Mitgründer und Managing Partner der ROBUR abschließend.

ROBUR NACHHALTIGKEITSBERICHT 2022: NACHHALTIGER INDUSTRIESERVICE ALS EIN BEITRAG FÜR EIN GANZHEITLICHES UMDENKEN

Zum zweiten Mal hat die Münchner Industrieservicegruppe ROBUR Industry Service Group ihren Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Nachdem 2021 zunächst der Status quo in der Gruppe analysiert und Ziele gesetzt wurden, blickt die Gruppe um CEO JanJörg Müller-Seiler auf erste Erfolge zurück, arbeitet an den Herausforderungen des ökologischen Wandels im eigenen Unternehmen und setzt sich neue Ziele für ein ganzheitliches Umdenken im Industrieservice.

Während der Nachhaltigkeitsbericht 2021 noch sehr stark von der Corona-Pandemie und dem Sammeln der Ist-Werte geprägt war, ist der Bericht 2022 (für das Berichtsjahr 2021) geprägt von Wachstum und den Herausforderungen, Prozesse in Wachstumsphasen ökologisch anzupassen oder zu optimieren und damit gesteckte Ziele entsprechend zu erreichen.

„Neben der Tatsache, dass wir als ROBUR angetreten sind, Industrieservice neu zu definieren wollen, wir unsere Bemühungen für den ökologischen Wandel des Industrieservice auch stets transparent dokumentieren“, erklärt Jan-Jörg Müller-Seiler, CEO der ROBUR Industry Service Group. „Wir haben viele der im Bericht des letzten Jahres definierten Ziele erreicht und ich danke den Partnern und den über 3.000 Kolleginnen und Kollegen in der ROBUR für Ihren Einsatz, die Gruppe ökologischer aufzustellen. Wir müssen aber auch ehrlich zugeben, dass wir nicht alle gesetzten Ziele vollständig umsetzen konnten“, erläutert Müller-Seiler. 

Die Gründe dafür seien vielschichtig, haben zum einen mit der gestiegenen Nachfrage nach der Corona-Pandemie oder mit den Herausforderungen, Prozesse schneller ökologisch umzustellen zu tun. Auch sei der Wechsel von Verträgen mit Lieferanten für Strom zum Beispiel von heute auf morgen nicht so leicht möglich. „Dies soll keine Entschuldigung sein, wenn wir ein Ziel nicht vollständig erreicht haben, es ist für uns vielmehr Erklärung und Ansporn, hier besser zu werden“, ergänzt Müller-Seiler.

ROBUR ist weltweit für Kunden unterwegs, daher lassen sich Flugreisen nicht vermeiden. In 2021 wurden erstmals sämtliche fluggebundenen Mobilitätsleistungen direkt oder im Anschluss kompensiert. Darüber hinaus wurden die Standorte im Hinblick auf die Schaffung einer Elektroladeinfrastruktur überprüft und mit der Umsetzung in 2022 begonnen. Dazu gehört auch die Erweiterung der Fahrzeug- und Flottenrichtlinien im Hinblick auf alternative Transportmöglichkeiten, die ebenfalls in 2022 nun umgesetzt wird. Der Wechsel auf Ökostrom für die Standorte war dagegen sehr knapp (48 % statt 50%) nicht erfolgreich – dies lag zum Teil an langfristigen Verträgen, sodass die Gruppe erst in 2022 dieses Ziel erreichen und hoffentlich auch übertreffen wird.

„Den ökologischen Wandel eines Unternehmens und des Industrieservice dürfen wir im Interesse der nachfolgenden Generationen nicht auf die lange Bank schieben. Als ROBUR haben wir die ersten Schritte in Angriff genommen und wir werden in den nächsten Jahren unsere Anstrengungen für den ökologischen Wandel der Gruppe maximieren. Deswegen haben wir auch die Climate Pledge unterschrieben. Zusammen und im Austausch wollen wir die Herausforderungen der ökologischen Transformation besser und schneller meistern. Es gibt noch viel zu tun und wir wollen diesen Wandel für uns und für unsere Kunden aktiv gestalten“, meint Jan-Jörg Müller-Seiler abschließend

Der Nachhaltigkeitsbericht der ROBUR für das Jahr 2022 finden Sie online hier:
https://www.spie-industry-service.com/nachhaltigkeit/

Über ROBUR Industry Service Group GmbH (ROBUR):
In 2015 als Antwort auf die sich verändernden Herausforderungen hochwertiger und immer digitaler werdenden Industrieservicedienstleistungen gegründet, gehört ROBUR mit rund EUR 300 Mio. Umsatz in 2022 zu den Top 10 Industrieservicedienstleistern in Deutschland mit weltweiter Präsenz. Sowohl die Finanzierung als auch die Führung der Gruppe sind partnerschaftlich und unternehmerisch geprägt. Die Unternehmen profitieren von der Größe und Internationalität der Gruppe und können Vertriebs-, Auslastungs- und Managementsynergien nutzen. Circa 3.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten in den Industriesegmenten Wind, Wasser, Energie, Industrials und Prozessindustrie und schaffen so als kompetenter Partner ganzheitliche Lösungen von Planung und Realisation über Installation, Betrieb und Instandhaltung bis zu Verlagerung und Rückbau. Sie unterstützen mit Digital- und Automatisierungs- sowie Data-Insightslösungen bei der Gestaltung der digitalen Transformation. Dabei sind die Herausforderungen des ökologischen Wandels der Antrieb für die Schaffung von effizienten, optimierten und ganzheitlichen Lösungen zum Vorteil unserer Kunden, der Umwelt und nachfolgender Generationen

ROBUR Nachhaltigkeitsbericht 2022:

Nachhaltiger Industrieservice als ein Beitrag für ein ganzheitliches Umdenken

München, 08.07.2022

Zum zweiten Mal hat die Münchner Industrieservicegruppe ROBUR Industry Service Group ihren Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Nachdem 2021 zunächst der Status quo in der Gruppe analysiert und Ziele gesetzt wurden, blickt die Gruppe um CEO JanJörg Müller-Seiler auf erste Erfolge zurück, arbeitet an den Herausforderungen des ökologischen Wandels im eigenen Unternehmen und setzt sich neue Ziele für ein ganzheitliches Umdenken im Industrieservice.

Während der Nachhaltigkeitsbericht 2021 noch sehr stark von der Corona-Pandemie und dem Sammeln der Ist-Werte geprägt war, ist der Bericht 2022 (für das Berichtsjahr 2021) geprägt von Wachstum und den Herausforderungen, Prozesse in Wachstumsphasen ökologisch anzupassen oder zu optimieren und damit gesteckte Ziele entsprechend zu erreichen.

„Neben der Tatsache, dass wir als ROBUR angetreten sind, Industrieservice neu zu definieren wollen, wir unsere Bemühungen für den ökologischen Wandel des Industrieservice auch stets transparent dokumentieren“, erklärt Jan-Jörg Müller-Seiler, CEO der ROBUR Industry Service Group. „Wir haben viele der im Bericht des letzten Jahres definierten Ziele erreicht und ich danke den Partnern und den über 3.000 Kolleginnen und Kollegen in der ROBUR für Ihren Einsatz, die Gruppe ökologischer aufzustellen. Wir müssen aber auch ehrlich zugeben, dass wir nicht alle gesetzten Ziele vollständig umsetzen konnten“, erläutert Müller-Seiler. 

Die Gründe dafür seien vielschichtig, haben zum einen mit der gestiegenen Nachfrage nach der Corona-Pandemie oder mit den Herausforderungen, Prozesse schneller ökologisch umzustellen zu tun. Auch sei der Wechsel von Verträgen mit Lieferanten für Strom zum Beispiel von heute auf morgen nicht so leicht möglich. „Dies soll keine Entschuldigung sein, wenn wir ein Ziel nicht vollständig erreicht haben, es ist für uns vielmehr Erklärung und Ansporn, hier besser zu werden“, ergänzt Müller-Seiler.

ROBUR ist weltweit für Kunden unterwegs, daher lassen sich Flugreisen nicht vermeiden. In 2021 wurden erstmals sämtliche fluggebundenen Mobilitätsleistungen direkt oder im Anschluss kompensiert. Darüber hinaus wurden die Standorte im Hinblick auf die Schaffung einer Elektroladeinfrastruktur überprüft und mit der Umsetzung in 2022 begonnen. Dazu gehört auch die Erweiterung der Fahrzeug- und Flottenrichtlinien im Hinblick auf alternative Transportmöglichkeiten, die ebenfalls in 2022 nun umgesetzt wird. Der Wechsel auf Ökostrom für die Standorte war dagegen sehr knapp (48 % statt 50%) nicht erfolgreich – dies lag zum Teil an langfristigen Verträgen, sodass die Gruppe erst in 2022 dieses Ziel erreichen und hoffentlich auch übertreffen wird.

„Den ökologischen Wandel eines Unternehmens und des Industrieservice dürfen wir im Interesse der nachfolgenden Generationen nicht auf die lange Bank schieben. Als ROBUR haben wir die ersten Schritte in Angriff genommen und wir werden in den nächsten Jahren unsere Anstrengungen für den ökologischen Wandel der Gruppe maximieren. Deswegen haben wir auch die Climate Pledge unterschrieben. Zusammen und im Austausch wollen wir die Herausforderungen der ökologischen Transformation besser und schneller meistern. Es gibt noch viel zu tun und wir wollen diesen Wandel für uns und für unsere Kunden aktiv gestalten“, meint Jan-Jörg Müller-Seiler abschließend

Der Nachhaltigkeitsbericht der ROBUR für das Jahr 2022 finden Sie online hier:
https://www.spie-industry-service.com/nachhaltigkeit/

Über ROBUR Industry Service Group GmbH (ROBUR):
In 2015 als Antwort auf die sich verändernden Herausforderungen hochwertiger und immer digitaler werdenden Industrieservicedienstleistungen gegründet, gehört ROBUR mit rund EUR 300 Mio. Umsatz in 2022 zu den Top 10 Industrieservicedienstleistern in Deutschland mit weltweiter Präsenz. Sowohl die Finanzierung als auch die Führung der Gruppe sind partnerschaftlich und unternehmerisch geprägt. Die Unternehmen profitieren von der Größe und Internationalität der Gruppe und können Vertriebs-, Auslastungs- und Managementsynergien nutzen. Circa 3.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten in den Industriesegmenten Wind, Wasser, Energie, Industrials und Prozessindustrie und schaffen so als kompetenter Partner ganzheitliche Lösungen von Planung und Realisation über Installation, Betrieb und Instandhaltung bis zu Verlagerung und Rückbau. Sie unterstützen mit Digital- und Automatisierungs- sowie Data-Insightslösungen bei der Gestaltung der digitalen Transformation. Dabei sind die Herausforderungen des ökologischen Wandels der Antrieb für die Schaffung von effizienten, optimierten und ganzheitlichen Lösungen zum Vorteil unserer Kunden, der Umwelt und nachfolgender Generationen

270.000 EUR und ganz viele helfende Hände

Der 24. Februar 2022 war ein Tag, den wir in Europa so nicht mehr erwartet hatten: Wir wachten auf, und auf einmal war wieder Krieg vor unserer Haustür. Angesichts der menschlichen und humanitären Katastrophe, die sich wenige 100km von unseren Niederlassungen abspielte, war die Hilfsbereitschaft in der ROBUR vom ersten an Tag groß.

Vom persönlichen Einsatz, der Bereitstellung von Material oder Transportfahrzeugen bis hin zu finanzieller Unterstützung. Neben den großen Hilfsorganisationen wie Aktion Deutschland Hilft und Ärzte ohne Grenzen wurden auch Organisationen wie First Aid, First Hand e.V oder NAVIS e.V. sowie lokale, zum Teil spontan gegründete Maßnahmen von Vereinen vor Ort gefördert.
Die Entscheidung, welches Projekt oder welche Hilfsorganisation bedacht wurden war dabei, ganz im Sinne der ROBUR Philosophie, eine individuelle und lokale Entscheidung der Partnerunternehmen vor Ort. In der Summe hat die ROBUR als Gruppe einen Betrag von 270.000 EUR gespendet. Darüber hinaus haben die Kolleginnen und Kollegen in den Partnerunternehmen vor Ort eine Vielzahl an Projekten in ihrer Freizeit unterstützt, haben Kleidung, Spielsachen und andere, dringend benötigte Hilfsmittel eingekauft, gesammelt und gespendet oder haben Zimmer in ihren Wohnungen und Häusern als vorrübergehende Notunterkünfte bereitgestellt.
Wir bedanken uns bei allen Partnerunternehmen und den vielen Kolleginnen und Kollegen für die aktiv gelebte Hilfsbereitschaft und möchten aus der großen Bandbreite an unterstützen Projekten ein paar aufgreifen und hier exemplarisch kurz darstellen. Sie zeigen, dass wir als ROBUR unserer sozialen Verantwortung auch in Krisenzeiten selbstverständlich gerecht werden.
Flucht aus dem Kriegsgebiet
Die Familien von zwei ROBUR Kollegen aus dem Partnerunternehmen EXCELSIUS saßen zu Beginn des Krieges in der Ukraine fest. Schnell wurde daher im Headquarter der EXCELSIUS in Lohr am Main das Team zu einem Kriseninterventionsteam umgewidmet und das Büro zu einem Krisenkoordinationszentrum umfunktioniert, von dem alle Rettungsmaßnahmen gesteuert wurden. Erschwerend kam hinzu, dass der eine Kollege gerade auf einem Einsatz in Afrika war und die Flucht seiner Familie daher nur telefonisch koordinieren konnte. Zum Glück konnte ein Kollege die Familie aber kurze Zeit später sicher und wohlbehalten an der polnischen Grenze einsammeln und nach Lohr am Main bringen. Teamwork zahlte sich auch hier aus und der Kollege in Afrika konnte etwas beruhigter sein. Eine größere Herausforderung war die Flucht der Familie von Sehiil. Der Ort, in dem die Familie wohnte, wurde sehr schnell von russischen Truppen eingenommen und eine Flucht war praktisch unmöglich. Mehrere Versuche scheiterten, die Familie wurde an den Checkpoints nicht durchgelassen und musste umkehren. Erst nach vielen weiteren Versuchen, die alle nicht ungefährlich waren – die Bilder von zerschossenen Privat-Pkws sind uns allen noch in Erinnerung – gelang dann endlich der Durchbruch und die Fahrt nach Lviv. Von dort ging es dann mit dem Zug nach Polen und Sehiil konnte seine Familie in Polen in Empfang nehmen und mit nach Lohr am Main nehmen. Beide Familien haben sich mittlerweile eingelebt und schnell die nötigste Ausstattung besorgen können, auch dank der finanziellen und personellen Unterstützung der ROBUR Familie.

Auf einmal in besetzten Gebieten.

Wieder vereint.

Schützen helfen
Über das Netzwerk der europäischen Schützengesellschaft haben die Kolleginnen und Kollegen der TEC und andere Partner der ROBUR (ROBUR AUTOMATION, YNFINITI, WIR und PROTOTYPING) die Maßnahmen der Dormagener Schützen unterstützt. Neben Deutschkursen, Kleidersammlungen und Alltagsbetreuung galt es für die mehr als 250 ehrenamtlichen Helfer in der ersten Phase des Krieges über 600 Menschen eine Unterkunft zu organisieren. Nicht in Massenunterkünften Bett-an-Bett, sondern in eigens hergerichteten Räumen mit etwas Privatsphäre. Darüber hinaus wurde gesammeltes Material (u.a. medizinische Produkte) in Lkws und Reisebussen wöchentlich an die polnische Grenze transportiert, dort über das Partnernetzwerk umgeschlagen und über Schleichwege in der ganzen Ukraine verteilt. Oder an die Partner in Polen übergeben, die für jeden Hilfe bei der Versorgung der vielen Flüchtlinge vor Ort mehr als dankbar waren. Auf der Rückfahrt wurden dann bei Bedarf Familien mitgenommen, die ins Rheinland wollten und welche dann vor Ort von den Helfern entsprechend weiter versorgt und betreut wurden.

Hilfe für Gehörgeschädigte und ihre Familien

Die Kolleginnen und Kollegen der FLUIDSERV haben ihre Hilfe auf die Gehörlosenschule in Frankenthal konzentriert. Dort wurden hörgeschädigte Kinder mit ihren Familien aufgenommen und entsprechend den besonderen Bedürfnissen versorgt. Nachdem viele Familien mit nichts mehr als einer Tüte aus dem Kriegsgebiet in Deutschland angekommen waren galt es, die Versorgung mit dem Nötigsten zu organisieren, bevor die Hilfe von städtischer Seite organisiert werden konnte. Neben der Beschulung und Betreuung der hörgeschädigten Kinder vor Ort und der Betreuung der Geschwister in Regelschulen wird auch versucht, der Partnerschule in Uzghorod zu helfen.
Finanzierung von Transporten und Hilfe vor Ort
Die Unterstützung der lokalen Aktion „Merseburg Hilft“ stand im Fokus der Spende der beiden ROBUR Unternehmen IMO Service und IMO Anlagenmontagen. Nachdem die IMO der Stadt Merseburg seit mehr als 70 Jahren eng verbunden ist war dies ein natürlicher Schritt. Mit dem Beitrag konnten die Transporte von Anfangs Lebensmitteln und Kleidung und später Medikamente finanziert werden. Gerade der dringende Bedarf an medizinscher Hilfe war eine finanzielle Herausforderung für die Organisation vor Ort. Dazu kamen Hilfen bei der Eingewöhnung für die geflüchteten Familien, die sich in Merseburg niedergelassen hatten – sei es die Einrichtung von Wohnungen, Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten bis hin zu Freizeitangeboten.
Eine Basis in Weinheim
Mit der Spende der Kolleginnen und Kollegen der RODIAS an die lokale Organisation „That’s Whynheim“ sowie die Stadt Weinheim konnte unter anderem eine ehemalige Jugendherberge, die mit der tatkräftigen Unterstützung lokaler Handwerker wieder eröffnet wurde, unterstützt werden. Die Jugendherberge dient nun fast 100 Waisenkindern und ihren Begleitpersonen als neue Heimat in der Ferne. Gleichzeitig ist sie Basis für Sprachunterricht, Aktivitäten und Sachhilfen für die bei Gastfamilien in der Umgebung von Weinheim untergebrachten Familien mit ihren Kindern.
Weitere Maßnahmen
Die Kolleginnen und Kollegen der ROBUR WIND haben Babynahrung, Lebensmittel und andere Notwendigkeiten eingekauft und gesammelt und über die Kolleginnen und Kollegen der ROBUR WIND in Polen an Erstversorgungseinrichtungen in Polen verteilt.
Die Kolleginnen und Kollegen der RODIAS haben die Karriere-Seite und passende Stellen auf Ukrainisch und Englisch übersetzt und in den sozialen Medien und in den Netzwerken vor Ort entsprechend geteilt.
Die Kolleginnen und Kollegen der ROBUR INDUSTRIEMONTAGEN haben einen langjährigen Partner in Polen bei der Wiedereröffnung eines Hotels zur Unterbringung von 13 Familien vor Ort finanziell unterstützt.
Ein Projektleiter der ELMOBIS hat einen von der ELMOBIS finanziell und mit Sachspenden (u.a. Powerbanks) unterstützten Hilfstransport mehrerer Fahrzeuge der evangelischen Kirchengemeinde Feldkirchen-Altwied nach Rumänien und bis zur Grenze an die Ukraine begleitetet und auf der Rückfahrt in seinem Transporter Geflüchtete und deren Tiere mit nach Deutschland genommen.
Durch die Spende der Kolleginnen und Kollegen der EREDA wurden, zusammen mit anderen Unternehmen der Wind-Branche und dank der Koordination von Wind Europe, durch die Organisation „Gromadyany Foundation“ medizinische Geräte gekauft und an verschiedene Krankenhäuser und Stationen in der Ukraine geliefert.

ROBUR wächst weiter:
Der Mittelspannungsspezialist Schalttechnik Nord GmbH (SNG) wird Teil der ROBUR

Mit Wirkung zum 01. Januar 2022 wird die Schalttechnik Nord GmbH (SNG) Teil der ROBUR und erweitert das Portfolio der Gruppe um Nieder- und Mittelspannungslösungen.

Die Münchner ROBUR Industry Service Group wächst weiter. Rückwirkend zum Jahresanfang 2022 wird der Echinger Mittelspannungsspezialist Schalttechnik Nord GmbH (SNG) Teil der ROBUR und erweitert das Angebotsportfolio der Gruppe um einen weiteren Baustein für ein ganzheitliches Angebot als Full-Service-Anbieter im Industrieservice. Seit der Gründung der Gruppe vor 7 Jahren zeichnet sich die ROBUR durch ein kontinuierliches Wachstum aus, unterstützt ihre Kunden ganzheitlich entlang des Lebenszyklus ihrer Anlagen mit knapp 300 Mio. EUR Umsatz im Jahr 2022.

ROBUR heißt die SNG in der Gruppe willkommen. Florian Bauer, Florian Kopp, Ivan Doutlik, Wolfgang Weinhold, Cindy Hennig, Benjamin Pross, Jan-Jörg Müller-Seiler (v.l.n.r.)

„Neben der Begleitung unserer Kunden bei den Herausforderungen der digitalen Transformation und des ökologischen Wandels war es schon immer das Ziel der ROBUR, unseren Kunden als ganzheitlicher Partner für die Herausforderungen des modernen Industrieservice zur Seite zu stehen“, erklärt Jan-Jörg Müller-Seiler, CEO und Managing Partner der ROBUR. „Mit der SNG ergänzen und stärken wir diesen ganzheitlichen Anspruch um maßgeschneiderte Schalt- und Energieversorgungsanlagen in der Nieder- und Mittelspannung“, führt Jan-Jörg Müller-Seiler weiter aus.
Seit der Gründung 2000 ist die SNG rasant gewachsen und kann mittlerweile auf ein Team aus über 80 Kolleginnen und Kollegen blicken. Von der Beratung und Planung über die Montage bis zur Inbetriebnahme und Wartung ist der Mittelspannungsspezialist ganzheitlicher Partner seiner Kunden und daher die perfekte Ergänzung für das Portfolio der ROBUR.
„Nach 6 Jahren an der Spitze des Unternehmens ist es an der Zeit, ein neues Kapitel für die SNG aufzuschlagen. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der ROBUR einen Partner gefunden haben, der für die SNG und die Kolleginnen und Kollegen die richtige Umgebung für das weitere Wachstum bereitstellt. Ich selbst werde mich aus der Führung des Unternehmens zurückziehen und das Ruder an Ivan Doutlik als Geschäftsführer übergeben“, erklärt der Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Weinhold.
Mit der ROBUR habe man in der Tat den perfekten Partner und die kongeniale Ergänzung für das Leistungsportfolio der SNG gefunden. „Vom ersten konkreten Gespräch über die umfassenden Verhandlungen bis hin zum herzlichen Willkommen von uns beim ersten ROBUR Partnermeeting in Bremen zeigte sich die partnerschaftliche Atmosphäre der Gruppe und das kollegiale Miteinander“, berichtet Ivan Doutlik, Geschäftsführer der SNG.
Zusammen mit der kaufmännischen Leitung Cindy Hennig wird Herr Doutlik die SNG in den nächsten Wochen in die ROBUR integrieren. „Wir konnten schon erste vielversprechende Gespräche mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen führen und sind zuversichtlich, hier für die SNG zusätzliche Aufträge zu generieren. Gleichzeitig sehen wir, dass bei unseren bestehenden Kunden für die Spezialisten der ROBUR viel Potenzial ist. Zusammen mit meinem Team freue ich mich sehr auf die nun gemeinsame Zukunft“, ergänzt Ivan Doutlik.
„Unsere Philosophie in der ROBUR war und ist, Spezialisten zusammen zu bringen und gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden arbeiten zu lassen. Mit dem Fokus auf die digitale Transformation, die Begleitung des ökologischen Wandels und der ROBUR-Partnerschaft bieten wir für unsere Kunden und Partnerunternehmen die ideale Basis, gemeinsam zu wachsen und die Herausforderungen der heutigen Zeit in einer Gruppe von Spezialisten kollaborativ zu meistern. Wir freuen uns, dass Ivan und Cindy sich zusammen mit den über 80 Kolleginnen und Kollegen in der SNG dazu entschlossen haben, dieses weitere Wachstum in und mit der ROBUR zu gestalten“, ergänzt Florian Kopp, Co-Founder und Managing Partner der ROBUR abschließend.
Über ROBUR Industry Service Group GmbH (ROBUR):
In 2015 als Antwort auf die sich verändernden Herausforderungen hochwertiger und immer digitaler werdenden Industrieservicedienstleistungen gegründet, gehört ROBUR mit rund EUR 300 Mio. Umsatz in 2022 zu den Top 10 Industrieservicedienstleistern in Deutschland mit weltweiter Präsenz. Sowohl die Finanzierung als auch die Führung der Gruppe sind partnerschaftlich und unternehmerisch geprägt. Die Unternehmen profitieren von der Größe und Internationalität der Gruppe und können Vertriebs-, Auslastungs- und Managementsynergien nutzen.
Fast 3.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten in den Industriesegmenten Wind, Wasser, Energie, Industrials und Prozessindustrie, schaffen so als kompetenter Partner ganzheitliche Lösungen von Planung und Realisation über Installation, Betrieb und Instandhaltung bis zu Verlagerung und Rückbau. Sie unterstützen mit Digital- und Automatisierungs- sowie Data-Insightslösungen bei der Gestaltung der digitalen Transformation. Dabei sind die Herausforderungen des ökologischen Wandels der Antrieb für die Schaffung von effizienten, optimierten und ganzheitlichen Lösungen zum Vorteil unserer Kunden, der Umwelt und nachfolgender Generationen.
Über Schalttechnik Nord (SNG):
Die Schalttechnik Nord GmbH hat sich auf die Planung und Fertigung von Schalt- und Energieversorgungsanlagen sowie die entsprechende Wartung spezialisiert, im Mittel- und Niederspannungsbereich. Zu den Kunden zählen vor allem staatliche Bauämter und Großunternehmen, die Präzision und jahrelange Erfahrung schätzen. SNG legt großen Wert auf Qualität, Flexibilität und Kundenwünsche, weshalb alle Arbeiten selbst ausgeführt werden – von der Planung und Angebotserstellung über die Bestellung, Fertigung und Einbringung sowie Wartung von Anlagen bis hin zur kompletten kaufmännischen Abwicklung in allen Bereichen.

Ökologischer Wandel des Industrieservice:
ROBUR wird Teil der Climate Pledge

Als erster Industrieservicedienstleister des Lünendonk-Rankings ist ROBUR der „The-Climate-Pledge-Initiative“ beigetreten und wird, zusammen mit über 300 weltweit agierenden Unternehmen aus verschiedensten Branchen bis spätestens 2040 CO2-neutral werden. Gleichzeitig wird ROBUR seiner Rolle als Industrieservicedienstleister gerecht, ihre Kunden aktiv bei deren Herausforderungen des ökologischen Wandels zu unterstützen.

ROBUR wurde 2015 gegründet, um den veränderten Anforderungen des Industrieservice gerecht zu werden und Unternehmen bei der digitalen Transformation und den Herausforderungen des ökologischen Wandels der Industrie aktiv zu unterstützen. Immer angetrieben von dem Bestreben nach effizienten und ganzheitlichen Lösungen zum Vorteil der Kunden, der Umwelt und nachfolgender Generationen.
Daher war der Schritt, Teil der Initiative „The Climate Pledge“ zu werden, eine natürliche Konsequenz der Gründungsidee der ROBUR sowie die in den letzten Jahren begonnen ESG-Maßnahmen der Gruppe. Ziel von „The Climate Pledge“ und ihrer mittlerweile über 300 Unterzeichner weltweit ist es, bis spätestens 2040 CO2-neutral zu sein – 10 Jahre vor der Zielmarke des Pariser Abkommens. Neben einer regelmäßigen Berichterstattung der Traibhausgasemissionen verpflichten sich die Unterzeichner zur Reduktion des eigenen CO2-Ausstoßes mittels Dekarbonisierungsstrategien wie Innovationen oder Veränderungen der Geschäftsprozesse sowie bei der Etablierung von zuverlässigen und nachhaltigen CO2-Ausgleichsmaßnahmen. Ein zusätzlicher Vorteil der Initiative ist zudem der regelmäßige Austausch der Unterstützer untereinander. Dieser Wissens-, Erfahrungs- und Inspirations-Transfer wird ein elementarer Baustein sein, unseren Planeten vor den Folgen des Klimawandels zu schützen und bereits eingetretene Entwicklungen wieder weitestgehend rückgängig zu machen.
„ROBUR hilft Unternehmen nachhaltiger zu werden“ erklärt Jan-Jörg Müller-Seiler, CEO und Managing Partner der ROBUR. „Als ROBUR sind wir Multiplikator und können die vielen innovativen Ideen zur Gestaltung des ökologischen Wandels aus der Climate-Pledge-Initiative für unsere Kunden anwenden und bieten ihnen so ein breiteres Spektrum an Lösungen an. Zum Vorteil unserer Kunden – aber vor allem zum Vorteil der Umwelt“, ergänzt Jan-Jörg Müller-Seiler.
Mit den in den letzten Jahren begonnen ESG-Maßnahmen hat ROBUR schon erste Erfolge auf dem Weg zu einer CO2-Neutralität erzielt. Neben Job-Rad-Lösungen, einer Car-Policy für E-Autos und mit Verbrauchskomponenten, Ausgleichszahlungen für den CO2-Verbrauch bei Reisen oder in der Produktion gibt es eine große Bandbreite an Maßnahmen in der Gruppe mit dem Ziel, bis spätestens 2040 die Gruppe nachhaltig CO2-neutral zu führen.

„Es ist noch ein weiter Weg und nicht alle Maßnahmen, die wir ergreifen müssen, werden wir kostenneutral umsetzen können. Aber wir hoffen auf das Verständnis und die Kooperationen unserer Kunden, Partner und Lieferanten. Wir tun dies im Interesse unserer gemeinsamen Umwelt und der nachfolgenden Generationen. Nicht nur am heutigen Earth-Day – sondern in unserer täglichen Arbeit durch die über 3.000 Kolleginnen und Kollegen und in den über 30 Unternehmen der Gruppe“, sagt Jan-Jörg Müller-Seiler abschließend.

Weitere Informationen zu The Climate Pledge:
theclimatepledge.com
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